9 comments for “Sauerkraut selber machen mit Dr. Bernd Gerken

  1. 2. Juni 2016 at 7:33

    Danke, liebe Bitte, dass Du es hier weiter gibst!
    Ich ergänze noch, warum wir den frischen Ansatz nur einige Tage lang bei Zimmertemperatur aufbewahren und dann kühl stellen. Unsere Erfahrung ist, dass mit der Lagerzeit der Säurearm zunimmt. Unser Wunsch ist mildes Sauerkraut – daher kommt es an kühlen Ort 8-10°C wer es einrichten kann.

    Dies ist ein spontaner Film, der bei Sebastian aufgenommen wurde. Viel mehr ist dazu zu sagen, und es gibt sehr gute Bücher über fermentierende Aufbewahrung und dabei echte Wertsteigerung unserer Nahrung – seht z.B. das Buch von Claudia Lorenz-Ladener – und viele andere!

    Viel Spaß! Bernd Gerken

    Info zu meinen websites: neben dem youtube-Kanal gibt es weitere: haliotisport.wordpress.com gibt aktuelle Termine (Permakultur-Praktika, Seminarangebote etc.), haliotispermaculture.wordpress.com gibt Übersicht über verschiedene Angebote, in http://www.art-oder-kunst.de sind einig meiner Bilder zu sehen, http://www.auentagungen.de gibt Informationen über die jeweils aktuellen Auen-Symposien – das nächste in Zoos vom 6.-8.Sept.2016 – Anmeldung baldigst bitte!

    • 2. Juni 2016 at 21:21

      Danke Bernd. Dafür, dass es spontan war, ist das Video wirklich gut gelungen. Besonders der kleine Junge, der über den Tischrand kuckt, hat mich sehr amüsiert. Ich wills auch noch einmal im Glas versuchen. Das Fass ist einfach zu groß gewesen, obwohl ich mehrere Male sehr leckeres Sauerkraut hatte. Aber ich will mich im Herbst auch noch an andere Sachen wagen und da ist ein GLas einfach übersichtlicher und netter. Man kann ja alles einlegen. Da gibt es im Kopp Verlag so ein Buch übers Fermentieren, das soll auch sehr gut sein. Alles Liebe Gitta

  2. 2. Juni 2016 at 12:02

    Super-Video! Ich habe auch vor Kurzem zuhause im Glas Sauerkraut fermentiert und eine 2. Variante gemischt mit Fenchel, Karotten und Pastinaken.
    Was ich mache ist, dass ich das Kraut/Gemüse zuerst in einer Schüssel mit der Hand fest drücke, damit möglichst viel Zellsaft austreten kann. Da gebe ich schon Salz und Kümmel dazu. Auf jede Schicht, die ich ins Glas gefüllt habe, kamen bei mir ein Lorbeerblatt und ein paar Wacholderbeeren dazu. Dort drücke ich dann nochmal alles mit der Faust-Außenseite fest hinein.
    Zu Beginn habe ich 2-3 ganze Krautblätter aufgehoben und mit diesen dann oben einen Abschluss gemacht (ein wenig beschwert, sonst hebt sich alles hoch).
    Dort, wo die Flüssigkeit noch nicht drüber gestanden ist, habe ich noch Salzwasser nachgefüllt.
    Das Kraut ist unendlich köstlich und ich habe daraus – gemeinsam mit eingeweichten Nüssen – noch einen köstlichen Käse gemacht….:-)

    • 2. Juni 2016 at 21:18

      Hört sich gut an. Meine Versuche mit Glas sind damals kläglich gescheitert. Ich denke, es lag daran, dsas ich das Kraut nicht lange genug gestampft hatate. Im Faß hat es bisher immer gut geklappt. Aber da hat mein Mann fleissig gestampft. Vielleicht hat er mehr Kraft eingesetzt. ich werde es auf jeden Fall im Herbst noch einmal probieren. LG

  3. 14. Februar 2017 at 7:14

    Ja … und ich ergänze noch – nehmt wirklich Eure bloßen Hände und findet einen ganz natürlichen Stampfer dazu – ich machte mir einen aus Weidenholz die geeigneten Maße lauten: Durchmesser 4-5 cm-Länge 30-40 cm, entrindet, mit scharfem Messer auch an der Stampf-Fläche geglättet.
    „Bloße Hände nehmen“ erfordert die Entfernung aller Rückstände von Haut- und Körperchemikalien*, die heute massenhaft in Seifen, Lotionen und Salben drin sind. – So kann Sauerkraut und anderes fermentiertes Essen herstellen ein Beitrag dazu sein, wieder zur unverfälschten natürlichen eigenen haut zu stehen!

    *Das kenne wir doch all: Du hast Frau Meyer oder Herrn Schulze die Hand gedrückt oder umarmt, und dann trägst du deren Duft den ganzen Tag mit dir rum… . „Deren Duft“ war das aber nicht, es war einer, der alles persönliche überdeckte … . Um zu erkennen, ob Seifen, Lotionen u.a. Körperchemie für uns wirklich gut sind (auch auf Testberichte ist da wenig Verlaß, auf die Verpackungsbeilagen ebenfalls = Werbung), schau die Ingredient-Liste durch (ist sie gut lesbar, oder farblich und von der Größe her Lese-Abwehrend?) und geh mit einigen der Inhaltsstoffe in Suchmaschinen >Stoffname GesundheitStoffname giftig< eingeben. – Und diese eigenständige Qualitäts-Prüfung beginnt ganz einfach: erstens ist oft "Wasser" drin, nur muß die Herkunft nicht angegeben werden – ohne Herkunftsangabe können wir heute keinem "Wasser" mehr trauen! Zweitens ist oft Glycerin drin. Wer aber wollte wirklich täglich einen Stoff auf die Haut tun, der sie aufquellen lässt? Und von der Reinheit des verwendeten Glycerins ist auch nichts deklariert – es gibt viele Bei-Stoffe, in homöopathischen Mengen, die ernst genommen werden müssten. Würde der Gesetzgeber das aber verlangen, würden die meisten dieser Produkte sehr schnell vom Markt genommen. Usw. Mehr u.a. zum Thema Chemische Umwelt der zivilisierten Menschen" steht in meinem nächsten Buch über Ideen, ein Leben zu ändern (Den Titel gebe ich hier auch in Kürze bekannt). – Herzliche Grüße! Bernd

    • 14. Februar 2017 at 20:00

      Vielen Dank, Bernd, für die Ergänzung. Ich knete auch anderes Gemüse mit den Händen durch. Meine neueste Leidenschaft ist fermentierte Sellerieknolle. Sehr lecker. Im Fasten trinke ich leidenschaftlich gerne ab und zu diesen überschüssigen Saft. Bin gespannt auf Dein Buch. Herzlichst Gitta

  4. 5. Juni 2017 at 22:23

    sehr interessant,ich esse auch selbstgemachtes sauerkraut

  5. 5. Juni 2017 at 22:24

    sehr interessant,ich mache auch mein sauerkraut selbst

    • 6. Juni 2017 at 15:07

      ja, fermentieren macht Spaß. Besonders lecker sind auch Möhren, Rote Beete, Rotkohl und Blumenkohl

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